Auffälligkeiten im Wochenbett


  • Sie haben vor einer Weile ein Kind bekommen und merken, dass Sie seitdem psychisch deutlich destabilisiert sind?
  • Es fühlt sich für Sie an, als seien Sie nach der Entbindung in ein depressives Loch gefallen?
  • Sie fühlen sich mehr als im normalen Ausmaß überfordert und können sich an Ihrem Kind nicht erfreuen?
  • Es fehlt Ihnen der emotionale Zugang zu Ihrem Kind oder Sie haben große Schwierigkeiten dabei, in Ihre Mutterrolle hinein zu finden?

Verhaltenstherapie

Sie sind mit diesem Problem nicht alleine, auch wenn selten offen darüber gesprochen wird. Gerade in dieser sensiblen Zeit für Mutter und Kind ist es wichtig, sich in solch einer Situation nicht alleine zu fühlen und schnell Hilfe zu bekommen. Häufig kann schon durch wenige gezielte Interventionen eine deutliche Entlastung erzielt werden.

Zunächst einmal bekommen Sie ausreichend Zeit und Raum, Ihre aktuelle Situation in Ruhe zu schildern. In vielen Fällen ist das Erleben von sich selbst als Frau und Mensch (nicht als Mama), im Kontakt mit einem erwachsenen, Ihnen zugewandten Gegenüber schon eine wichtige, kraftgebende Erfahrung. Dazu ist es übrigens nicht zwingend notwendig, dass Sie Ihr Baby zu Hause lassen. Die Erfahrung zeigt, dass Babys im Therapieraum häufig schlafen oder aber die neue Umgebung fasziniert begutachten.


Gemeinsam schauen wir uns an, was Ihnen Ihre aktuelle Situation besonders schwer macht. Denn zunächst ist es meist schon sehr hilfreich, sich selbst und die eigenen Reaktionen besser zu verstehen. So können häufig bestehende Irritationen, Ängste oder gar Selbstvorwürfe deutlich reduziert werden.
Wenn die depressive Symptomatik im Vordergrund steht wird auf Ihre spezielle Situation angepasst zunächst daran gearbeitet, dass sich diese Symptome reduzieren (siehe Depression). Zusätzlich werden, wenn möglich, Angehörige mit einbezogen, um Entlastungsmöglichkeiten zu schaffen.


Aufbauend darauf werden Sie darin unterstützt, Schritt für Schritt in Ihre neue Rolle als Mutter hineinzufinden, ohne sich selbst dabei (dauerhaft) selbst aufzugeben. Eine stabile, positive Beziehung zu sich selbst und zu Ihrem Kind soll das Ziel sein.

Die Thematisierung von psychischen Belastungen im Wochenbett fällt betroffenen Frauen häufig sehr schwer. Es besteht meist der Wunsch oder die Erwartung, nach außen hin alles unbeschwert erscheinen zu lassen. Hinter diese Fassade zu blicken, haben wir in unserer praktischen Tätigkeit gelernt.


Dr. Treppesch hat in ihrer Tätigkeit an der Frauenklinik Rechts der Isar der TU München vielfältige Erfahrung in der Begleitung von betroffenen Frauen gesammelt.

Wenn Sie seit der Entbindung allerdings an psychotischen Symptomen (Stimmen hören, Gefühl der Fremdbestimmtheit etc.) leiden, wenden Sie sich bitte so schnell wie möglich an einen psychiatrischen Facharzt.

Sie möchten in Ihrem Leben etwas zum Positiven ändern? Gerne helfen wir Ihnen dabei.


Unser Behandlungsspektrum

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