Körperdysmorphe Störung (KDS) - Dysmorphophobie


  • Sie nehmen bei sich eine körperliche Entstellung wahr, die aus Ihrer Sicht für sich selbst und andere untragbar ist?
  • Sie beschäftigen sich deshalb intensiv und langanhaltend mit der wahrgenommenen Entstellung und setzen Ihren Körper teilweise schmerzhaften Behandlungen aus, um die Entstellung zu bekämpfen?
  • Es besteht ein großes Schamgefühl hinsichtlich der Entstellung und Sie ziehen sich deshalb immer mehr zurück?

Verhaltenstherapie

Eine Vielzahl der Betroffenen behält die massiven seelischen Belastungen, welche von der wahrgenommenen Entstellung ausgehen, aufgrund von intensiven Schamgefühlen für sich. Es ist ihnen nicht möglich, den Rückzug zu durchbrechen und sich Hilfe zu holen. 
Versuchen Sie, Ihre Scham zu überwinden und sich therapeutische Hilfe zu holen. Sie sind mit Ihren Beschwerden nicht allein. 

In den psychotherapeutischen Sitzungen erhalten Sie zunächst Zeit und Raum dafür, von Ihrer Belastung zu berichten. Ihre Beschreibungen werden ernst genommen und sensibel aufgefangen. Es wird nicht versucht, Ihnen Ihre Sicht auf die Dinge auszureden.


Gemeinsam erarbeiten wir ihre Leidensgeschichte und versuchen, Ansatzpunkte für hilfreiche Veränderungsmöglichkeiten zu finden. Je nach individueller Vorgeschichte bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen.


Wichtig wird es sein, Zusammenhänge zwischen der wahrgenommenen Entstellung, dem Leidensdruck und zwischengeschalteten Faktoren wie Stimmung und Befindlichkeit, Aufmerksamkeitsfokussierung und verschiedenen Bewertungsprozessen zu erkennen. Darüber hinaus ist es ebenfalls zentral, eingeschliffene und sich immer weiter ausweitende Vermeidungsverhaltensweisen (z.B. Abhängen von Spiegeln), aber auch exzessives Kontrollverhalten (z.B. stundenlanges Betrachten) und manipulative Tätigkeiten (z.B. Skin Picking, Haare ausreißen, „Operationen“ in Eigenregie) zu verringern und zu unterlassen.


Es erfolgen therapeutisch angeleitete Expositionen, in denen Sie sich in Ihrem Tempo mit Ihrem wahrgenommenen Makel auseinander setzen um ihn möglichst wertfrei zu betrachten und auf Selbstabwertungen zu verzichten. Zusätzlich erfolgt die Anwendung kognitiver Strategien, mit denen eine Umbewertung der eigenen körperlichen Gegebenheiten angestrebt wird.


Ziel ist es, wieder ein zumindest neutrales, im günstigsten Fall deutlich positives Bild von sich selbst und dem eigenen Körper zu entwickeln. Der wahrgenommene Makel soll nicht mehr über Ihr Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität bestimmen. Es soll eine Unabhängigkeit davon entstehen, die es möglich macht, dass wieder andere Dinge in Ihrem Leben wichtig werden können.

Die körperdysmorphe Erkrankung bleibt häufig unerkannt und wird nicht diagnostiziert. Unsere Erfahrung zeigt, dass entsprechende Symptome oft nur auf Nachfrage berichtet werden und ansonsten nicht aktiv vom Patienten benannt werden. Dabei spiele häufig Schamgefühle eine Rolle. Wir bieten Ihnen aufbauend auf unserem therapeutischen Fachwissen eine individuelle Therapie, die in unserer zurückliegenden Arbeit bereits vielfach zu ansehnlichen Therapieerfolgen geführt hat.

Sie möchten in Ihrem Leben etwas zum Positiven ändern? Gerne helfen wir Ihnen dabei.


Unser Behandlungsspektrum

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